RedTree Auction N°7 (closed)



Lot 9 – Attersee, Christian Ludwig (Österreich, *1940) «Der Friseur» 1968

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Attersee, Christian Ludwig (Österreich, *1940) «Der Friseur» 1968

Time left:
Bidding closed (Sunday, November 10th, 18:09:00 CET)
Current time: Tuesday, November 12th, 22:47:02 CET

Price realised: -
High bidder: -

RedTree Auction N°7, Lot 9. Estimate: CHF 7'000.00

Attersee, Christian Ludwig
Bratislava *1940

«Der Friseur» (Portfolio). 1976/78.

Graphikzyklus mit achtzehn (18) Folienlithographien (1976), welche der Künstler in den Monaten Mai bis September 1978 mit Blei, Farbstift und Kaseinfarbe koloriert und mit Einzeichnungen überarbeitet hat (vollständige Mappe). Beigelegt ist die Originalzeichnung «Zwielichtkamm» von 1978; Blei, Farbstift, Acryl, Farbkreide, Kasein und Kamm auf Halbkarton.
Der Zyklus wurde zuerst als Graphikbeilage des Magazin Kunst (Heft 1/76) präsentiert.
Alle Arbeiten in Passepartouts und in der originalen Leinenkassette samt Titelblatt, dort vom Künstler signiert, datiert und nummeriert «Attersee 78» / «2/35».
Jedes Blatt vom Künstler in Bleistift signiert, datiert und nummeriert.

Druck: Fränkischer Tag GmbH & Co., Bamberg.
Kassette und Passepartouts: Buchbinderei Grünauer, Wien.

Werkverzeichnis:
Attersee, Das druckgraphische Werk, hrsg. vom Residenzverlag, Nr. 82 – 99, S. 231 – 232.
Attersee Werkverzeichnis 1963-1994, hrsg. vom Residenzverlag, S. 221. («Zwielichtkamm»)

Folgende Arbeiten sind in der Mappe enthalten:
1. «Der Friseur»
2. «Mauerstück mit Bratpflaume»
3. «Lockengustel»
4. «Was die Huhnlaus summt»
5. «Gaumenschlurf»
6. «Das Stolpern am Tellerrand»
7. «Sportklein»
8. «Was kämmt und cremt»
9. «Reimhocken»
10. «Ondulier»
11. «Friseurtasse»
12. «Das Majonäsehaar»
13. «Zer-rabischer Scheidentropf»
14. «Schnabelblut»
15. «Das Hasenfremd»
16. «Da Gott uns schuf»
17. «Fersengustel»
18. «Pinsellikör»

27.5 x 19.5 cm (Blattgrösse)

Provenienz:
Privatsammlung, Schweiz

Anmerkung:
Sehr selten und tadellos in der Erhaltung.
1957 – 1963 Studium an der Akademie für angewandte Kunst Wien, seit Mitte 60er Zusammenarbeit mit den Wiener Aktionisten. Es folgen erste Gegenstandserfindungen, welche ihm einen Namen in der europäischen Pop-Art Bewegung verschaffen. Er wird in den 70ern zu den vielfältigsten österreichischen Künstlern gezählt und bezeichnet sich selbst als «Gegenpol zum Wiener Aktionismus» und «Gründerfigur der neuen österreichischen Malerei».